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Spontane Selbstverbrennung
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Es gibt mehr als hundert Fälle, in denen ein Mensch
auf unerklärliche Weise verbrennt - ein Phänomen, das als spontane Selbstverbrennung
bezeichnet wird, und dessen Opfer sich im Auto, im Bett, auf der Straße
und sogar auf einer Tanzfläche befanden, als sie in Flammen aufgingen.
Die meisten Opfer sind übergewichtige, ältere Menschen, die zu übermäßigem
Alkoholgenuß neigen. Die Feuer werden als flackernde, blaßblaue Flammen
beschrieben, die nur Rumpf und Kopf zerstören, während die Gliedmaßen
unversehrt bleiben. Trotz der hohen Temperaturen, die erforderlich sind,
um einen menschlichen Körper einzuäschern, nehmen die umliegenden Gegenstände
kaum Schaden. Im 19. Jahrhundert glaubte man, daß sich die geheimnisvollen
Flammen an Alkohol und Körperfett entzünden würden oder an Gasen, die
im Darm entstehen. Doch das wurde bald widerlegt, denn der menschliche
Körper verbrennt sehr schwer, da er überwiegend aus Wasser besteht. Um
einen Körper komplett zu verbrennen muß man ihn in einen Spezialofen mit
mindestens 1300 Grad C über 2 Stunden lang legen. Andere Forscher meinen,
daß das Feuer möglicherweise durch statische Elektrizität entsteht. So
oder so ist die spontane Selbstverbrennung ein Phänomen, das noch lange
nicht geklärt ist.
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Buchtipp
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